8 Fragen an künftige Kaninchenhalter
Weihnachten steht vor der Tür und zusammen mit Ostern werden leider auch wieder Haustiere verschenkt. Bevor man jetzt aber auch Kaninchen verschenkt, haben wir uns acht wichtige Fragen an die zukünftigen Kaninchenhalter überlegt.
Prüfen Sie, ob Sie diese Fragen alle geklärt haben. Dann steht einer glücklichen Zeit mit unseren pelzigen Freunden nichts mehr im Weg!
Wer kümmert sich um das Kaninchen?
Frühestens ab einem Alter von acht Jahren sind Kinder in der Lage, sich um ein Kaninchen zu kümmern, und das auch nur unter Anleitung und Aufklärung der Eltern“, sagt Heimtierexpertin Martina Schnell. So mögen es die Tiere beispielsweise überhaupt nicht, wenn sie hochgehoben oder herumgetragen werden. Kinder sollten deshalb unabhängig vom Alter vorab über die tierischen Bedürfnisse aufgeklärt werden.
Brauchen Kaninchen einen Partner?
Auf jeden Fall, denn als soziale Tiere verkümmern Kaninchen, wenn sie nicht regelmäßig mit Artgenossen zusammen sind. Geschwisterpaare, die schon als Jungtiere zusammengehalten wurden, verstehen sich oftmals sehr gut. Meerschweinchen eignen sich durch ihren andersartigen Tag-Nacht-Rhythmus nicht als Partner für Kaninchen.
Welche Tierarztkosten kommen auf Besitzer zu?
Zu Beginn der Haltung ist es notwendig, das Tier unfruchtbar zu machen, denn Kaninchen sind schnell und früh fortpflanzungsbereit. Eine Kastration kostet etwa 60 Euro. Dazu kommen jährliche Impfungen beim Tierarzt gegen Chinaseuche und Myxomatose auch für Tiere, die sich vorwiegend in der Wohnung aufhalten. Für Tiere ohne Schutz endet eine Infektion meist tödlich.
Muss das Kaninchen regelmäßig medizinisch versorgt werden?
Sehr häufig leiden Kaninchen unter Zahnfehlstellung, die vom Tierarzt korrigiert werden müssen. Auch hier sind Wartezeit und Kosten beim Tierarzt einzuplanen. Zudem müssen die Krallen bei Tieren, die vorwiegend drinnen leben, regelmäßig gestutzt werden.
Wie viel Zeit nimmt das Kaninchen in Anspruch?
Vor allem die Käfiggestaltung- und pflege nimmt Zeit in Anspruch, denn alle zwei Tage sollte der Käfig gesäubert werden. Sind die Tiere sehr reinlich und machen immer in die gleiche Ecke, genügt es, lediglich die Ecke und einmal wöchentlich das komplette Gehege zu säubern.
Was ist gutes Futter für das Kaninchen?
Heu ist das A und O in der Ernährung für Kaninchen. Gutes Heu erkennt man daran, dass es staubfrei ist und nicht riecht oder gar schimmelt. Körnerstangen, Joghurtdrops oder ähnliche Snacks aus der Zoohandlung gehören nicht in den Futternapf. Sie enthalten viel Stärke und Zucker, können den Darm schädigen und die Tiere fett machen. Frisches Grün wie Löwenzahn, Möhren oder Rinden von Obstbäumen sind dagegen gesund und preisgünstig.
Wo kann man gesunde Kaninchen kaufen?
Entscheidet man sich für die Anschaffung eines Kaninchens, sollte man das Tier nicht in der Zoohandlung kaufen. Hier weisen Tiere häufig Krankheiten auf, die sich erst später zeigen. Die bessere Adresse sind Tierheime, da Experten direkt vor Ort beraten und teils schon geimpfte und kastrierte Tiere vermitteln.
Wer springt als Hasensitter ein?
Auch wenn es die Ausnahme sein sollte, brauchen Tiere bei Bedarf – zum Beispiel im Urlaub oder bei Krankheit einen vorübergehenden Unterschlupf. Daher vorher klären: Sind Freunde oder Nachbarn bereit, die Tiere auch kurzfristig zu versorgen?
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![With love from Rabbit [explored 14 Feb 2012]](http://farm8.staticflickr.com/7067/6875667959_0b291d5531_s.jpg)

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