Ohrenentzündung beim Kaninchen durch Milbenbefall
Schüttelt ein Kaninchen häufig den Kopf, sollten man die Kaninchen-Ohren untersuchen lassen. Dahinter kann eine Entzündung stecken, die durch Milben ausgelöst wird.
Die betroffenen Kaninchen leiden dann unter starkem Juckreiz. Ein weiteres Zeichen für eine Ohrenentzündung ist auch, dass die Kaninchen sich oft kratzen oder den Kopf zur Seite neigen. Ohrmilben müssten rechtzeitig bekämpft werden, weil sie auf das Mittel- und Innenohr übergreifen und sogar das Gehirn des Kaninchen schädigen können. Manchmal fallen betroffene Kaninchen einfach um, weil ihr Gleichgewichtssinn beeinträchtigt ist.
Artikel “Ohrenentzündung beim Kaninchen durch Milbenbefall” » lesen
Zahnfehlstellungen beim Kaninchen
Immer häufiger kommt es vor, dass Kaninchen unter einer Zahnfehlstellung der Zähne leiden. Dabei können sowohl die Schneide- als auch die Backenzähne betroffen sein. Die Zähne eines Kaninchens wachsen sein ganzes Leben lang ständig nach. Im Normalfall treffen die Kaninchenzähne so aufeinander auf, dass sie gegeneinander wachsen und sich beim Fressen abnutzen.
Liegt allerdings eine Fehlstellung der Kaninchenzähne vor, so wird dieser Zahnabrieb nicht mehr ausreichend gewährleistet und die Zähne der Kaninchen wachsen ungehindert weiter, wobei die Schneidezähne zu lang wachsen, die oberen Backenzähne in Richtung Wangen und die unteren Backenzähne in Richtung der Zunge Spitzen bilden, die zu schmerzhaften Entzündungen führen können. Das Wachstum und eine eventuelle Fehlstellung der Schneidezähne kann man meist selbst überprüfen. Schwieriger wird es mit den Backenzähnen der Kaninchen. Hier ist eine regelmäßige Kontrolle der Zähne durch einen Tierarzt unerlässlich.
Ansteckender Kaninchenschnupfen
Beim ansteckenden Kaninchenschnupfen handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit der Luftwege, welche tödlich enden kann.
Pasteurella multocida gilt als Haupterreger der Erkrankung, allerdings sind häufig auch weitere Erreger, wie z.B. Bordetella bronchiseptica, am Kaninchenschnupfen beteiligt, da es sich um keine Mono- sondern um eine Mischinfektion handelt.
Anfällig werden die Tiere durch schlechte Haltungsbedingungen, wie schlechte Hygiene, Staubbelastung, oder Zugluft, die die körpereigene Abwehr schwächen.
Der Beginn des Kaninchenschnupfens geht mir unspezifischen Symptomen wie z.B. eine entzündete Nase einher. Es kommt zu Niesen und Nasenausfluss- der zu Beginn zumeist wässrig, später hingegen eitrig sein kann. Häufig sind die Bindehäute ebenfalls betroffen (Konjunktivitis).
Das Tier leidet unter Fieber und zeigt im Allgemeinen ein gestörtes Verhalten.
Im weiteren Verlauf der Krankheit werden auch die unteren Luftwege befallen und in den Bronchien und Lungen entwickelt sich eine Entzündung (Bronchopneumonie), die chronisch schleichend zum Tod der Kaninchen führt.







Letzte Kommentare