Kaninchenhaltung
Ein Kaninchen, dass in der Wohnung gehalten wird, verbringt die meiste Zeit im Zimmerkäfig. Aufgrund dessen sollte dieser genügend Platz bieten, dass sich das Tier ausreichend bewegen kann und Raum für das Schlafhäuschen vorhanden ist.
Der Kaninchenstall
Der Zimmerkäfig sollte aus einer Kunststoffunterschale bestehen und ein abnehmbares Gitteroberteil haben. Von Vorteil ist es, wenn das Gitteroberteil auf dem Schalenrand sitzt und nicht direkt auf dem Boden, da ansonsten beim Abnehmen Stroh mit herausgezogen wird. Außerdem sollte das Gitteroberteil ein aufklappbares Dach haben, so dass das Kaninchen gut herausgenommen werden kann. Ein eigenes Türchen an der Seitenwand ist ebenso notwendig für den täglichen Auslauf zum selbständigen rein- und raushüpfen.
Die Einrichtung des Kaninchenstalls
Im Käfig benötigt Ihr Kaninchen Futter- und Trinkgefäße. Am besten geeignet sind Nippeltränken, die mit einem Kugelventil ausgestattet sind. Kugel verhindert das Heraustropfen des Wassers in den Käfig. Näpfe für das Wasser eignen sich nicht, da diese meistens von den Tieren umgeworfen werden und das Wasser schnell verunreinigt wird. Der Fressnapf sollte nicht aus Plastik bestehen, und der Rand sollte leicht nach innen gebogen sein, dass das Futter nicht gleich herausgescharrt wird.
Kaninchen-Einstreu
Einstreu für das Kaninchen besteht in der Regel aus gepressten Holzspähnen. Am besten streut man noch etwas Stroh darüber an dem dann auch gerne geknabbert wird. Schlecht eignet sich- entgegen der hinreichenden Empfehlungen- unter die Einstreu Zeitungen zu legen, da die meisten Kaninchen die Zeitung fressen, was dem Tier aufgrund der Giftstoffe in der Druckerschwärze nicht bekommt.
Das Kaninchenklo
Für die „Klo-Ecke“ des Kaninchens gibt es mittlerweile kleine Plastikwannen für die Käfigecke. Mit Katzenstreu gefüllt werden der Geruch und die Flüssigkeit weitestgehend gebunden. Außerdem sitzen viele Kaninchen gerne in ihrer Toilletten-Wanne, oder wälzen sich darin.






