Kaninchenkrankheiten

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Kaninchen-Krankheiten erkennen

Kaninchen werden nur selten krank, wenn man auf die Fütterung und Haltung der Tiere achtet (wie z.B. abwechslungsreiche und gesunde Ernährung, regelmäßige Reinigung des Käfigs usw.).
Um dennoch auftretende Krankheiten rechtzeitig zu erkennen, sollte man das Kaninchen stets gut beobachten und einen Tierarzt bei ersten Krankheitsanzeichen aufsuchen.

Ein erstes Anzeichen von möglichen Krankheiten kann Appetitlosigkeit sein. Sollte das Kaninchen das Futter nicht runterschlucken können ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig.

Außerdem sollte man bei dem Hüpfer folgendes wöchentlich kontrollieren:

- Gewicht

- Veränderungen der Haut

- After (eventuell Kotverschmiert)

- Länge der Krallen und

- Zähne

Gewichtskontrolle beim Kaninchen

Wenn das Kaninchen ausgewachsen ist (ungefähr nach dem achten Monat) sollte etwa wöchentlich das Gewicht kontrolliert werden. Eine Norm gibt es jedoch nicht, da das Gewicht des Tieres auch vom Knochenbau abhängig ist.
Beim regelmäßigen Wiegen kann man Gewichtsschwankungen aber frühzeitig feststellen. Bemerken Sie eine starke Abnahme des Tieres ist eine genaue Beobachtung des Fressverhaltens und häufigeres Wiegen anzuraten.

Kontrolle der Kaninchen-Haut

Milbenbefall bei Kaninchen

Hervorgerufen werden die Milben durch minderwertige Qualität der Einstreu bzw. Heu und allgemein durch mangelnde Hygiene.

Das erste Anzeichen beim Befall von Milben ist in der Regel  im Bereich von Maul, Nase und Ohren eine Art Schuppenbildung. Diese Schuppen, Krusten oder Ekzeme können sich im weiteren Krankheitsverlauf auf den ganzen Körper ausbreiten. Es kommt zu Haarausfall und dem Abmagern des Tieres. Sollte keine entsprechende Behandlung erfolgen kann das Tier am Milbenbefall auch eingehen.
Deswegen sofort zum Tierarzt!

Pilzerkrankungen bei Kaninchen

Pilze sind ansteckend. Zu erkennen ist ein eventueller Pilzbefall an kreisrunden kahlen Stellen im Fell des Kaninchens. Eine Ansteckung kann durch qualitativ minderwertige Einstreu und Heu, durch andere Tiere oder Menschen erfolgen. Das Kaninchen muss von einem Tierarzt und der Besitzer von einem Hautarzt behandelt werden.

Kontrolle des Kaninchen-Afters

Der After sollte nicht verklebt sein, sondern immer sauber und trocken. Wenn ein durch Kot verklebter After nicht entdeckt wird, können sich Ekzeme bilden.
Daher ist es wichtig, den “Kaninchenpo” bei Tieren, die zu Durchfall neigen oder bei älteren Tieren, die sich nicht mehr so gut selbst reinigen können, täglich zu kontrollieren.
Stellen Sie fest, dass das Fell verklebt ist, ist die betroffene Stelle am besten vorsichtig herauszuschneiden.

Krallenpflege bei Kaninchen

Beim Wildkaninchen wetzen sich die Krallen in der freien Natur von selbst ab. Beim Wohnungskaninchen ist das jedoch in der Regel nicht möglich. Deswegen müssen Sie die Krallen entweder selbst mit einer Krallenschere kürzen oder von einem Tierarzt kürzen lassen.
Es dürfen beim Schneiden keine Blutgefäße verletzt werden. Deswegen ist es bei dunklen Krallen oder sehr zappeligen Tieren ratsam den Tierarzt aufzusuchen.

Länge der Zähne

Die Zähne eines Kaninchens wachsen ein Leben lang. Deswegen müssen die Zähne durch nagen an Zweigen, hartem Brot und durch viel Heu abgenutzt werden.
Die unzureichende Abnutzung der Zähne kann mehre Ursachen haben, wie z.B. eine angeborene Fehlstellung der Zähne oder ein einzelner abgebrochener Zahn.
Nutzen sich die Zähne also nicht richtig ab und werden zu lang, kann das Kaninchen nicht mehr fressen. Die Zähne müssen vom Tierarzt gekürzt werden.

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