Können Kaninchen draußen überwintern?
Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten aus Hamburg ist der Frage nachgegangen, ob Kaninchen aus draußen überwintern können. Ein geeignetes Gehege vorausgesetzt, steht dem Ansinnen auch nichts im Weg. Allerdings sollten die Kaninchen dann auch mindestens seit dem Frühjahr draußen gehalten worden sein.
Denn nur dann kann der Halter der Kaninchen davon ausgehen, dass sich die Nager an den Temperaturwechsel gewöhnt haben und dass sich ihr Fell entsprechend anpasst. Der Kaninchenstall fürs Überwintern im Garten oder auf der Terrasse muss unbedingt wetterfest, von allen Seiten isoliert und mit einem doppelten Boden versehen sein. Reichlich Heu sorgt für die benötigte zusätzliche Wärme und dient dem Kaninchen als Futter. Wird etwas im Stall nass oder feucht, muss es zwingend sofort entfernt werden.
Auch einen Freilauf brauchen die Tiere. Mit ausgestreutem Rindenmulch lassen sich Matschpfützen vermeiden. Neben dem Heu können die Kaninchen auch Frischfutter bekommen – aber nur in kleinen Portionen, damit ein anfrieren unterbunden wird. Außerdem muss immer Trinkwasser vorhanden sein, das ebenfalls nicht gefrieren sollte.
Keinesfalls aber sollten Kaninchen im Wechsel draußen und drinnen gehalten werden.Dadurch wird die körpereigene Temperaturregulation der kleinen Freunde durcheinander gebracht, was schwere Erkältungskrankheiten für das Kaninchen zur Folge haben kann.
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