Zwergkaninchen: Herden- oder Einzeltier ?
Zwergkaninchen an für sich sind sehr gesellige Tiere, die das Zusammenleben mit anderen Artgenossen lieben. Wenn Sie zwei Tiere zusammen in die Familie aufnehmen, kann es jedoch sein, dass sich die Tiere nicht vertragen. Zwei Männchen (Rammler oder Böckchen genannt) vertragen sich in der Regel nur in den ersten Monaten bis zum Einsetzen der Geschlechtsreife. Nach der mit ungefähr vier Monaten eintretenden Geschlechtsreife kommt es zu Rangordnungskämpfen, die nicht ungefährlich sind, da sich die Tiere teilweise heftig ineinander verbeißen und sich ernsthaft verletzen können. Beim Kauf zweier Weibchen (Häsinnen) ist das Zusammenleben meist unproblematisch, vor allem wenn es sich hierbei um Wurfgeschwister handelt.
Sollten Sie ein Männchen und ein Weibchen zusammen halten wollen, müssen Sie mit Nachwuchs rechnen. Also ist zu einer Kastration des Männchens zu raten.
Kaninchenarten, die für die Wohnungshaltung geeignet wären
Es gibt viele verschiedene Kaninchenrassen, vom Zwergkaninchen über einen Mischling bis hin zum Riesenkaninchen. Das Zwergkaninchen ist höchstens eins bis zwei Kilogramm schwer, hat ein rundes Gesicht und kleine Öhrchen. Es gibt es in vielen verschiedenen Farbschattierungen. Ein Zwergmischling ist in der Regel größer mit etwas längeren Ohren und kommt in ebenso vielen Farben vor wie das reine Zwergkaninchen. Außerdem gibt es über zwanzig kleine Kaninchenrassen, die zwischen zwei und drei Kilogramm schwer sind.
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